ACT OF CREATION - The Uncertain Light

 

ARTIST: Act Of Creation

TITLE: The Uncertain Light

LABEL: Black Sunset / MDD

RELEASE DATE: 116.10.2020

GENRE: Melodic Death / Thrash Metal

COUNTRY / CITY: Siegen / Germany

RATING: 9 / 10


 Auf "The Uncertain Light" machen ACT OF CREATION grundsätzlich das, was sie am besten können: Thrash Metal gepaart mit melodischen Death Metal und viel technischem Können. Die Scheibe klingt also im Grunde so, wie es ACT OF CREATION-Fans erwarten – Punkt. Großartige Verschiebungen oder Unregelmäßigkeiten gibt es im direkten  Vergleich mit den letzten paar Alben nicht, dafür aber eine ganze Palette hervorragender Death-Metal-Stücke.  Beginnend mit dem Opener "The Burning Place", der mit viel Groove und Melodie daherkommt. Hier im ersten Stück hören wir schon das Facettenreichtum von Jess Stimme...vom blanken Gekeife über Sprechgesang, bis hin zu den tiefen Growls. Dann hätten wir das flottere "Break New Ground" mit schönem Solo im Mittelteil und blastigen Schlagzeug gegen Ende. Gefolgt von dem anschließenden "Violet Red". Dauerfeuer ist angesagt, der bisher schnellste Track, der nach dem Chorus von einer langsameren Bridge mit unglaublich guten, langgezogenen Growls, unterbrochen wird. "Reflection" nimmt etwas das Tempo raus, glänzt mit viel melodischen Riffs und Passagen die cleanen Gesang enthalten. Ansich bietet jeder Song durch das Auflockern von, eben diesen cleanen Gesang, der nur in ein paar Songs vorkommt, bzw. den Sprechgesang der teilweise auch verzerrt vorgetragen wird, eine Besonderheit da.

"Sector F" bietet pure Zerstörung. Einer der besten Songs des Albums. 


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"Legion" nimmt dann wieder etwas den Fuß vom Gas, hervorragendes Drumming und die tiefen Growls sind in diesem Song abermals am Start. Weiterhin hat sich "State Of Agony" in meinen Kopf gebrannt. Sehr schneller Song der von den ersten Sekunden ab mitreißt und auch der bisher zweite Song mit cleanen Gesang, was dementsprechend auch viel Tempo nimmt. "Confused Illusion" beginnt mit einem groovigen Riff, allerdings bleibt der Groove in "Hatefriend" über das gesamte Stück erhalten. Von daher würde ich letzteren vorziehen, auch wegen den Gangshouts. Der Titeltrack, "The Uncertain Light", der letzte Song auf diesem Album beginnt fast schon zu ruhig und endet im Mittelteil in einer Akustikpassage, bevor es dann richtig zur Sache geht und das Gaspedal noch mal bis zum Anschlag durchgetreten wird.  Auf "The Uncertain Light" bietet uns ACT OF CREATION das, was sie richtig gut können – nämlich abwechslungsreichen, aber nie mit zu viel Schnickschnack ausgestatteten Thrash / Death Metal der melodischen Sorte.  Es lohnt sich auf jeden Fall das Album zu kaufen! Für Metaller die sich bereits länger mit ACT OF CREATION befassen ist "The Uncertain Light" natürlich Pflicht!



TRACKLIST:

The Burning Place

Break New Ground

Violet Red

Reflection

Sector F

Legion

State Of Agony

Confused Illusion

Hatefriend

The Uncertain Light

 

LINE-UP:

Jess - Vocals

Holger - Bass

Chris - Gitarre

Casi - Gitarre

Jan - Drums


26.10..2020  Thomas Müller  c) KOBZR - MAGAZINE 2015-2020

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