THE FALLEN PROPHETS - No End in Sight

ARTIST: The Fallen Prophets
TITLE: No End in Sight
LABEL: MMD Records
RELEASE DATE: 11.12.2020
GENRE: Brutal Death Metal
COUNTRY / CITY: South Africa
RATING: 8 / 10


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Das ist doch mal ein Brett, das ich mir lobe. Hinsetzen, laut aufdrehen und sich das Hirn rausblasen lassen. Brutal Death ohne großartiges technisches Gezuppe, sondern einfach direkt, aggressiv und kompromisslos. Die Mittel zum Zweck: tiefste, knarzige Gitarren, gnadenloses Schlagzeug, ein fies drückender Bass und ein breiter Gesang. Hängen bleibt auf jeden Fall "Dead But Still Alive", ein netter Track, der mit Doublebass der pollernden Art unterlegt ist und wohl neben "Believe" zum Highlight wird. Die Musik hat einfach alles, was genialen Death Metal ausmacht: Abwechslungsreiche Songs, die sich niemals selbst kopieren und so niemals langweilig werden, eine mitreißende Mischung aus geknüppelten Songparts und Mid-Tempo Bereichen. Man höre nur "Killing the Last Savior", "The Beast" und "No End In Sight" an. Großartige Experimente muss hier zumindest niemand erwarten und das gefällt mir sehr gut. Eigenständig ist das hier allemal und ihr Sound unverwechselbar. Dies wirkt sich durchaus positiv auf das Songmaterial aus, da es den Stücken erstens mehr Intensität verleiht.Hier bekommt man einige tolle Riffs, feinste Growls und eine fette Produktion. Ab und an taucht auch einmal ein vorsichtige Melodie auf, die allerdings auf dem schnellsten Wege wieder in Grund und Boden gestampft wird. Diejenigen unter Euch, die auf guten Death Metal abfahren, sollten der Band auf jeden Fall eine Chance geben!



TRACKLIST:
Dead But Still Alive (feat. Kriss Xen of Vulvodynia)
Killing the Last Savior
The Beast (feat. Justen Hosken)
Believe (feat. Ivan Meathook of Blood Red Throne)
No End In Sight (feat. Oliver Saggerson of Bulletscript)
Deception (bonus track feat. Warzy)


16.12.2020 -- Thomas Müller  c) KOBZR - MAGAZINE 2015-2020 

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