THE INFERNO DOLL - Sacrifice

ARTIST: The Inferno Doll
TITLE: Sacrifice
LABEL: Self released
RELEASE DATE: 11.12.2020
GENRE: Gothic / Hard Rock / Theatrical
COUNTRY / CITY: Calgary / Alberta
RUNNING TIME: 17:40
RATING: 8 / 10



Beeindruckender als mit "Sacrifice" hätten THE INFERNO DOLL kaum in das Licht der Öffentlichkeit treten können.  Unterstreicht es den Gesang von Sängerin Laura Vargas in dem einen Moment noch mit epischen, schönen Klängen, reiht es sich sogleich auch wieder in die kampfeslustige Front von Drums und Gitarre mit ein. Dieses variable Spiel ist kennzeichnend für die gesamte Scheibe. Im Gegensatz zu einigen anderen Vertretern dieses Genres bleibt die Melodie aber durchaus nicht auf der Strecke was noch mal zusätzliche Sympathiepunkte bringt. Der Opener und Titeltrack "Sacrifice" verbreiteteine rhythmische Grundstimmung. Auch bei "Land of the Lords" darf man keine ausufernde Frickeleien erwarten, denn neben den Drums, die ehrlich und trocken ihren Weg suchen, sind es natürlich auch die Gitarren, die den Ton angeben. Einer meiner Favoriten ist "Ghost Waltz", da hier sehr abwechslungsreich zu Werke gegangen wird, steht im Konflikt mit tragisch-düsteren Melodien – eine Situation, die sich nicht, wie so oft, als “schwarz/weiß” darstellt, sondern durch übergreifende Arrangements und wechselnde Stellungen den Zuhörer fasziniert, verwirrt und einen beherzten Druck auf "Play" fordernd, nicht mehr loslassen will. Nur auf dem Album verfügbar und alleine wegen seiner Epicness schon ein Grund das Album zu kaufen - "Dollmination" nach einem Remix von Just Art Dead.



TRACKLIST:
Sacrifice (Feat. Dawn Howard)         
Ghost Waltz        
Land of the Lords        
Dollmination (Remix by Just Art Dead)        

LINE-UP:
Laura Vargas


16.12.2020 -- Thomas Müller  c) KOBZR - MAGAZINE 2015-2020 

YOUTUBE - TWITTER - FACEBOOK - INSTAGRAM - EMAIL