OBSECRATION - Oceanum Oblivione

ARTIST: Obsecration
TITLE: Oceanum Oblivione
LABEL: InVisionMusik!
RELEASE DATE: 17.12.2020
GENRE: Old School Death Metal
COUNTRY / CITY: Griechenland
RUNNING TIME: 64:14
RATING: 7 / 10


Was OBSECRATION uns auf "Oceanum Oblivione" bieten, ist einfach kompromißloser Nackenbrecher-Metal, welcher derart gut gespielt ist, dass selbst das ein oder andere Metal Flagschiff vor Neid erblasst und das immernoch, den das zweite Album der Griechen wurde bereits im Jahre 2000 veröffentlicht. Kann schon Spaß machen, so ein beinharter Stiefeltritt. Wenn er musikalisch daherkommt. Im Fall von OBSECRATION paaren sich Thrash Metal und Death Metal eifrig, um allen Rezipienten ein Energiebündel von Album zu bieten. "The Inheritors of Pain Pt III" ein lupenreiner Anheizer, der schon an den richtigen Stellen das Tempo verringert, um zu stampfen Platz zu machen, das sich gemütlich auf ein simples Riff legt. Danach erscheint "Marble Jaws of Oblivion" automatisch wie die Ruhe vorm Sturm. Das sich entfesselnde Main-Riff bestätigt den Eindruck und erweckt einen zweiten: OBSECRATION sind im Begriff mit "Grotesque" ein ungezügeltes Riff-Feuerwerk abzubrennen. In jedem Fall versprüht das Cover einen recht signifikanten Oldschool-Charme, und ja, auch der Sound ist angenehm organisch. Die Instrumente sind gut ausbalanciert, der Klang ist alles andere als modern und steril, aber trotzdem klar und differenziert.



Neben den ersten zwei Liedern ist "Where the Slime Lives" ein klarer Anspieltipp: Erst ballert es ordentlich los, später gesellen sich Melodien dazu. Die Songstrukturen, die von einer Sekunde auf die andere von knallhartem Riffing in wunderbar lange, tragende Melodien wechseln, wobei jedoch die Melodien weniger Ohrwurmcharakter als vielmehr eine wellende Linie jenseits der Vorhersehbarkeit bieten. OBSECRATION glänzt durch stimmige Songs, die Zugänglichkeit und mitreißende Beats charakterisieren. Neben breiten, harten Gitarrenriffs haben an der dichten Klangwand sowohl der abwechslungsreichen Gesang, der zwischen Agression und Bedrohlichkeit variiert. Anspieltipps: Stücke wie "The Intruder" oder "I Am an Odious Ghoul" lassen des öfteren Erinnerungen an besseren Zeiten aufkommen.



TRACKLIST:
Oceanum Oblivione   
The Inheritors of Pain Pt III   
Marble Jaws of Oblivion   
Grotesque   
The Intruder   
My Vision and My Dream   
I Am an Odious Ghoul   
Where the Slime Lives   
In the Name of the Unborn Offspring   
My Vision and My Dream   
I Am an Odious Ghoul   
Where the Slime Lives   
The Inheritors of Pain Pt III   
Grotesque   
The Intruder   
Marble Jaws of Oblivion
Lycanthropy

LINE-UP:
C. Dead V. - Vocals
Drakhon - Bass
Ungod - Drums/Guitars


29.03.2021 -- Thomas Müller  c) KOBZR - MAGAZINE 2015-2021

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