SPACE PARASITES - Raw and Violent

ARTIST: Space Parasites
TITLE: Raw and Violent
LABEL: Zoundr
RELEASE DATE: 26 October 2019
GENRE: Heavy Metal / Thrash Metal
COUNTRY / CITY: Germany
RATING: 7 / 10


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Wenn es um zünftigen Thrash Metal geht, kommt man an SPACE PARASITES nicht vorbei. Bereits der Opener "Children of the witch" kommt ohne Umschweife zur Sache und kracht mit viel Energie aus den Boxen. Dabei folgt ein Killer-Riff dem nächsten, die Snare hackt schädelspaltend, Nadine "Danger Dine" Woelk schreit sich bei "Riding the storm" in mitreißender Manier die Seele aus dem Leib. "Behind the moon" und das groovende "Death is just a word" setzen noch einen drauf. Nachdem beim "Spidora" das Tempo etwas gedrosselt wird, folgen im Anschluss mit "Mutant Killer Lice",  eine absolute Abrissbirne erster Güte, die live sicherlich für ordentlich Nackenbeanspruchung sorgen wird. "I wanna be a spacewolf" und "A lesson in hate" sind absolute Thrashhammer geworden, vor dem getrost die Fans den Kniefall üben können. So preschen "Dripping death" und "Run with the pack" noch relativ gradlinig voraus, bevor "Space Stripper" dann mit einigen cleveren Breaks und  Rhythmuswechseln aufwartet. Hört man jedoch einmal genauer hin, so fällt auf, wie breit das Spektrum an Tempi und Stimmungen tatsächlich ist. Beinahe jedes der Stücke entfaltet seinen eigenen Charakter. "Voodoo heartbeat" und "Thrash Doctor of Blood Island"  zu gefallen wissen - allesamt Klasse-Songs mit Suchtpotenzial. Den Abschluss des Albums markiert "Call of the wild". "Raw and Violent" knallt über die gesamte Distanz, wobei das Tempo hier und da geschickt variiert wird und groovt ohne Ende.



TRACKLIST:
Children of the witch
Riding the storm
Behind the moon
Death is just a word
Spidora
Mutant Killer Lice
I wanna be a spacewolf
A lesson in hate
Dripping death
Run with the pack
Space Stripper
Voodoo heartbeat
Thrash Doctor of Blood Island
Call of the wild

LINE-UP:
Nadine "Danger Dine" Woelk; vocals
Sebastian "Iron Daschke": guitars
Diana "Gory DI": bass
Willi: drums


05.05..2020  Thomas Müller  c) KOBZR - MAGAZINE 2015-2020

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