UNDEAD - Existential Horror

ARTIST: Undead
TITLE: Existential Horror
LABEL: Kadabra Music
RELEASE DATE: 25 September 2020
GENRE: Death Metal
RUNNING TIME: 32:36
RATING: 7 / 10


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UNDEAD präsentieren mit diesem Album eine sehr interessante Komposition aus Black und Death Metal. Von der Qualität überzeugt uns sowohl komplexe, äußerst vielschichtige Musik, die praktisch niemals langweilig wird und immer wieder Neues offenbart, als auch seine Vielseitigkeit. Heftig, soft, aggressiv, romantisch, atmosphärisch, kraftvoll, melodiös, schräg, intensiv. Diese Elemente werden zu einem größeren, vollständigen Ganzen, das wunderbar komplex in seiner Präzision ist, konstruiert. Die umwerfende Vokalperformance des Frontmanns begeistert, perfektioniert die sehr gut komponierten Lieder, die ein deutliches Gespür für feine Melodik aufweisen. Der Opener "Haunted by Hate" und seine drei Nachfolger werden dominiert von Dynamik und Rhythmik, so dass man einfach gezwungen wird, seinen Körper im Takt der Musik zu bewegen oder sogar gleich zu moshen.

 

Die solide Gitarrenarbeit und das schnelle Schlagzeug zeigen die Spielfähigkeiten der Band. Ein melancholischer, berührender Gesang, rein akustische Klänge und eine nicht zu überhörende, gut implementierte Inspiration wissen zu gefallen. Diese Scheibe charakterisiert Vielfältigkeit in jeder Hinsicht. Eine gut überlegte, kreative und vor allem gut zum Ausdruck gebrachte Komposition, die wirklich mit jedem Lied für eine positive Abwechslung garantiert. So wirken alle Songs sehr flüssig, griffig und geschlossen. Einen großen Anteil daran haben die überschwelgenden Melodiebögen. UNDEAD wissen mit genügend Ideen zu begeistern. Wer auf der Suche nach einem etwas anderen, anspruchsvollen Album ist und sich im  Death Metal Bereich zuhause fühlt, darf hier nicht mehr zögern.



TRACKLIST:
Haunted by Hate    
Masters of Mankind    
Sin & Death
Santa Muerte
City of Silence
Existential Horror    
Curse of the Undead
Sarcophagus
Beyond Divine Regulation    

LINE-UP:
V. Repulse – vocals, guitars
A. Von Hell – guitars
J. Surt – bass
Matt de Vallejo – drums



09.08..2020  Thomas Müller  c) KOBZR - MAGAZINE 2015-2020

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