XAEMORA - At Dusk Of Existence

ARTIST: Xaemora
TITLE: At Dusk Of Existence
LABEL: Self-Released
RELEASE DATE:  01.04.2020
GENRE: Black Metal
COUNTRY / CITY: USA
RATING: 7 / 10



Es gibt derzeit zwar unzählige gute Neuerscheinungen, diese sind aber meist lediglich eine gelungene “Variation” bereits vorhandener Werke und befriedigen nicht das Begehren nach neuem, einzigartigem und aussergewöhnlichem Material, das wohl in den meisten von uns schlummert. Zum Glück gibt es da Bands wie XAEMORA, diese spielen Black Metal mit einer eigenen Note. Mächtig schwer, melodisch und so richtig zäh morpht "Descent To Oblivion" aus den Boxen und walzt alles nieder was stehen geblieben sein sollte. Und weil man ja gründlich ist, schiebt man mit Manifestos gleich noch einen ähnlichen Killer nach, der dafür sorgt, dass auch alles liegen bleibt. Die immer wieder auftauchenden vertrackte Melodien, die erst beim dritten Durchlauf zünden, genau das ist es was dieses Album zuerst etwas unzugänglich erscheinen lässt, den Hörer dann aber beglückt und auch nach oftmaligem Hörgenuss noch mit vielen kleinen Überraschungen aufwarten kann. Insgesamt gesehen bietet "At Dusk Of Existence" gradlinigen Metal, verpackt in einer akzeptablen Aufmachung und einem mehr als zufriedenstellenden Soundgewand. Generell ist das Songwriting durchdacht. Alles andere als engelhaft ist auch der grimmige, ab und an auch etwas hysterische Gesang, der sich in den aggressiveren Passagen der Kompositionen perfekt abwechselt. Unter dem Strich bleibt "At Dusk Of Existence" ein sehr gelungenes Album, das viele unterschiedliche Komponenten griffig vereint und zu starken Songs werden lässt. Jeder sollte sich selbst ein Bildmachen und einfach mal in das eine oder andere Lied reinhören. Welches, ist eigentlich egal, meiner Meinung nach ist jedes ein kleines Meisterwerk für sich.



TRACKLIST:
Descent To Oblivion
Manifestos
From A Western Sky
Cosmic Void
At Dusk Of Existence

LINE-UP:
Dreathus - Vocals, Guitar
Jerry Rose - Bass
Amanda Brooks-Kassak - Keyboards
Jesse Schobel - Drums


16.08..2020  Thomas Müller  c) KOBZR - MAGAZINE 2015-2020

YOUTUBE - TWITTER - FACEBOOK - INSTAGRAM - EMAIL